Samstag, 4. November 2017

Reformationsfest

Zum Reformationsfest auf Schloss Neuweilnau haben die Weiltalgärtner als
"Kräuterkundige" einen Stand im "Vergessenen Zimmer" betreut. Dort haben
sie Luthers Lieblingssüppchen, die "Suben von Lombardey" sowie
Hexengartentee- und -honig verkauft. Die Suppe kam sehr gut an und
bescherte uns einige Einnahmen für den "Pfad der Sinne durchs Weiltal".

Sabine N.

Samstag, 30. September 2017

Barfusspfad im Park Neuweilnau

Am Freitagnachmittag machten sich einige freiwillige Helfer um
Organisatorin Steffi daran, den Barfußpfad im Park von Neuweilnau
aufzufrischen. Vorab hatte bereits der Bauhof der Gemeinde Weiord die
Einfassung des Barfußpfades in Pflaster wiederhergestellt, nachdem die
Holzeinfassung verrottet war oder auch als Brennholz gedient hatte. Es
wurden Fichtenzapfen gesammelt und in ein Feld eingebracht, ein anderes
wurde mit Steinen befüllt. Aber auch zwei Autoreifen und Betonkugeln
wurden einbetoniert, um für weitere Fuß-Fühl-Erlebnisse zu sorgen.

Sabine

Mittwoch, 20. September 2017

Sonntag, 17. September 2017

Moor im halben Weinfass

Das kleine Moor, das ich im Frühjahr zusammen mit meinem Sohn in einem
halben Weinfass angelegt habe, gedeiht gut. Die Fleisch fressenden
Pflanzen fühlen sich im Sphagnum-Moos, das aus Chile geliefert wurde, wohl.

Sabine N.

Freitag, 9. Juni 2017

Was kann ich pflanzen, wenn mein Buchs verstorben ist?



Jedem, der sich ernsthaft mit der Frage auseinander setzen muss, was er anstatt Buchs pflanzen könnte, empfehle ich einen Besuch im Idsteiner Schlossgarten (http://www.idstein.de/Startseite/Tourismus/Geschichte/Schlossgarten/E72674.htm). Der Garten ist einem  klassischen Barockgarten nachempfunden und hat  „Buchsumrandungen" der Beete. Die Umrandungen bestehen aber nicht mehr aus Buchs sondern es wurde Ilex crenata gepflanzt. Der Garten gibt einen guten Eindruck, wie eine solche Hecke dann aussehen könnte.

Edith aus Waldems


Montag, 5. Juni 2017

Feinde und andere Gegner


Meine Lieblingsfeinde im Garten sind die Nacktschnecken. Die Liebe zu ihnen variiert von Gartenjahr zu Gartenjahr, manchmal habe ich sie fast vergessen und wähne mich in Sicherheit wie in diesem trockenen Frühjahr. Keine Schnecke weit und breit, nichts angeknabbert, keine Schleimspuren. Nirgends. Das hat sich allerdings nach dem ersten ausgiebigen Regen an Ostern geändert und ich habe ganz wenige, winzige Schnecken gesichtet. Also noch kein Alarm, nur Warnstufe hellgrün. Jetzt an Pfingsten, nach starken Gewitterregen, ist die Warnstufe auf tiefrot geändert: sie sind wieder da. Überall. Abendliches Absammeln bringt reiche Ernte, glücklicherweise sind sie alle noch relativ klein. Bei mir im Garten wachsen nur wenige schneckenempfindliche Pflanzen, da ich gegen die invasionsartige Armee der Schleimer eigentlich keine Chance habe. Meinen Gemüsegarten habe ich schon vor Jahrzehnten mit einem Schneckenzaun versehen, der zwar nicht restlos alle Schnecken fernhält, aber die meisten und so ermöglicht, dass ich Salat ernten kann. Aber auch eine Schnecke innerhalb der Umzäunung genügt und schon sind die frisch gepflanzte Petersilie oder die gerade aufgelaufenen Möhren weg!
Illusionen, die Schnecken jemals ausrotten zu können, habe ich nicht, ich kann nur ihre Zahl reduzieren. Immer und immer wieder. Denn jede Schnecke bedeutet ca. 400 Nachkommen im Folgejahr! Weinbergschnecken, die ich nicht bekämpfe obwohl ich manchmal stark in Versuchung bin, sollen als Lieblingsspeise Schneckeneier von Nacktschnecken haben. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob die Weinbergschnecken das auch wissen.

Schnecken sind klar meine Feinde, Wühlmäuse, die meinen Garten auch manchmal heimsuchen, allerdings sind ernstzunehmende Gegner. Ich habe in den letzten drei Jahren, in denen ich sie mit Fallen bekämpfe, gelernt, vor ihnen Respekt zu haben. Es sind schlaue Tiere! Habe ich in mühsamen Beobachtung und Stocherarbeit endlich ihre Gänge gefunden und sorgfältig die Fallen eingesetzt, schwupp sind sie da und scharren die Fallen mit Erde zu. Die Falle schnappt daraufhin zu und ich laufe hocherfreut zum Ort der Geschehens um den Jagderfolg zu begutachten. Nichts ist. Erde.
Diese Jagd ist ein Stück mit gleichwertigen Partnern: Oft gewinnt die Maus, manchmal auch ich. Es ist mir schon passiert, dass ich in einem verzweigten Hauptgang fünf(!) Fallen stehen hatte und hörte förmlich die Wühlmaus wie sich über meinen Eifer amüsierte und alle Fallen nacheinander durch Zuscharren entschärfte. Ich konnte zuschauen, eine Falle nach der anderen schnappte zu. Kein Erfolg aber es nötigt mir Respekt ab.
Im Laufe dieser Jagdgeschichten habe ich herausgefunden, dass ich überhaupt keine Chance auf Erfolg habe, wenn die Erde trocken ist. Nur nach ergiebigem Regen sind die Wühlmäuse - zumindest in meinem Garten - in Stimmung von unten leckeres Fressen zu inspizieren.
Sternstunden der Jagd sind mir gerade an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gelungen: zwei dumme Wühlmäuse nacheinander im gleichen Loch. Allerdings befürchte ich, dass die Population insgesamt immer schlauer wird. Die Dummen gehen in die Fallen. Die Fänge steigen nicht wirklich wie aufgrund der Zunahme meiner Fähigkeit bezüglich der Identifikation der jagderfolgversprechenden Gänge zu erwarten wäre. Ja, ab und zu habe ich Erfolg aber ich füge der Population wahrscheinlich nicht wirklich Schaden zu und ausrotten werde ich sie keineswegs. Es ist so etwas wie Kräftemessen mit durchaus gleichwertigen Waffen!

Edith mit einem Garten in Waldems, die bei den Gärtnern im Weiltal Aufnahme gefunden hat





Sonntag, 14. Mai 2017

Gärtnerstammtisch

Am Freitagabend trafen sich rund 15 Weiltalgärtner bei Hans K. in
Altweilnau in seinem Garten, um die Veranstaltung im Hessenpark Revue
passieren zu lassen und Pläne für die Offenen Gärten am 10. und 11. Juni
zu schmieden. Und französischen Wein zu verkosten.

Sabine N.

Tipp gegen Schnecken

Montag, 8. Mai 2017

Pflanzenmarkt im Hessenpark

Steffi legt letzte Hand an die Dekoration des Standes.
Frank, Steffi und Petra bauten am Samstagmorgen den Stand auf.
Am Samstag und Sonntag hatten die Weiltalgärtner auch wieder ihren Stand
beim Pflanzenmarkt im Hessenpark. Viele der von Steffi und Frank im
Großmarkt eingekauften Pflanzen konnten verkauft werden. Selbst die
Super-Hochstammrose Abraham Darby fand ihre Abnehmerin. Und viele der
von uns angesprochenen Besucher der Veranstaltung nahmen gerne die
Merkzettel für die offenen Gärten am 10. und 11. Juni an. Sabine N.


Dienstag, 2. Mai 2017

Buchsbaumzünsler

Ich habe den Buchsbaumzünsler getroffen
Stellt Euch vor: ein jahrhundertealter Friedhof im Rheingau, gepflegt, mit vielen Buchshecken auf dem Friedhofsgelände und auf den Gräbern.
Und dann fällt der Zünsler über die Buchsbäume her.
Ich habe auf diesem wunderschönen Friedhof den Buchsbaumzünsler in Aktion gesehen: abgestorbene Buchsbäume reihenweise.
Das Schadbild ist ein völlig anderes als beim Buchsbaumpilz. Das lässt sich gut unterscheiden, da der Zünsler die Buchs mit einer Art Gespinst überzieht und die Blätter angeknabbert sind. Die befallenen Buchsbäume sind unrettbar verloren und sehen zum Erbarmen aus! Das schlimme ist, dass diese Raupe sich Buchsbaum für Buchsbaum vornimmt, auf diesem Friedhof wird kein Buchsbaum überleben und wahrscheinlich wird er alle Buchsbäume im Rheingau zerstören!

Edith mit einem Garten in Waldems, die bei den Gärtnern im Weiltal Aufnahme gefunden hat

Sonntag, 30. April 2017

Wir sind dabei!

Am Samstag, 6. Mai und Sonntag, 7. Mai, findet wieder der Pflanzenmarkt
im Hessenpark statt. Und wie schon in den vergangenen Jahren sind auch
die Weiltalgärtner wieder dabei. Unser Stand findet sich am Platz 99,
das ist diesmal ziemlich mittendrin. Wir machen wieder auf die
Veranstaltung "Offene Gärten Oberes Weiltal" am 10. und 11. Juni 2017
aufmerksam.

Weitere Infos zum Pflanzenmarkt unter:

http://www.pflanzenmaerkte.info/pflanzenmarkt-hessenpark-im-mai/

Sabine N.

Freitag, 7. April 2017

Wolfsmilch

Diese zierliche Wolfsmilch hat sich in meinem Garten etabliert. Sie
passt gut in einen Steingarten, hat aber Ausbreitungstendenz und kann
leicht zur Plage werden.

Sabine

Die offenen Gärten 2018 fallen aus

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 8.8.2018: http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/offene-gaerten-im-oberen-weiltal-abgesagt_1...